Das Huhn im Lehmmantel

Ganz ohne Federn rupfen

Das benötigt ihr

  • sauberen Lehm (Lehm, Sand und Wasser)
  • unbehandeltes Feuerholz
  • kleine gewaschene Steine von 5-10 cm Durchmesser (keine Kalksteine)

Vor Beginn die Feuerstelle anlegen, entzünden und runter brennen lassen.

Zutaten

  • ein frischgeschlachtetes oder küchenfertiges Wildgeflügel, junges Huhn oder Ente
  • Zwiebeln
  • Knoblauch
  • Kräuter nach eurem Geschmack (z. B. Thymian, Rosmarin und Salbei)

Zubereitung

Das ausgenommene oder küchenfertige Tier mit Herz, Magen, Zwiebeln, Knoblauch und den Kräutern füllen. Je nach Beschaffenheit innen und außen salzen. Danach hüllt ihr es in einen etwa 1-2 cm dicken Lehmmantel und legt es in das Glutbett. Bedeckt es jetzt vorsichtig mit einem Teil der Glut, damit der Lehmmantel auch Hitze von oben bekommt.

Habt ihr ein großes Tier verwendet – wie zum Beispiel ein Masthähnchen – legt ihr am besten in das Innere noch einige kleine heiße Steine, bevor ihr es in den Lehmmantel packt. Das Ganze sollte mindestens 60-90 Minuten, je nach Größe des Tieres und der Dicke des Lehmmantels, in der Glut garen.

Nun kommt der spannende Teil: Habt ihr das Geflügel aus dem Feuer genommen und grob von der Glut befreit, entfernt ihr langsam die Lehmkruste. Im besten Falle bleiben die Federn im Lehm stecken und ihr könnt es sofort servieren.

Hier zeigen wir ich euch meinen Versuch in einem Video: